Beiträge zum Stichwort ‘ Rechtsextremismus ’

profil: “Jugend am rechten Rand”

Fast jeder zweite Österreicher unter 30 wählte FPÖ/BZÖ. Marianne Enigl und Edith Meinhart fragten mich für profil nach den Ursachen:

(…) Vergangene Woche präsentierte Buchautor Klaus Werner (u. a. „Schwarzbuch Marken“) sein jüngstes, globalisierungskritisches Werk „Uns gehört die Welt“. Darin fasst er seine Erfahrungen aus über hundert Vorträgen an Schulen zusammen. Fast in jeder Klasse säßen „Türken, Rechte und dazwischen ein paar, die sich zerrieben fühlen“, sagt er. Die Lehrer stünden hilflos daneben und beschwichtigten: „Alles nicht so schlimm.“ Doch die Jugendlichen wollten streiten, es seien „nicht einfach rechte Arschlöcher, sondern Menschen auf der Suche nach Identität und sozialer Anerkennung“. Der Einzige, der ihnen dabei über den Weg laufe, sei FPÖ-Frontmann Strache: „Der lässt sie dann zwar im Regen stehen, aber die anderen Politiker versuchen nicht einmal, die Jugendlichen abzuholen.“ Weder Grüne noch Rote hätten den Mut, sich mit den Rechten, von denen es in jeder Klasse genug gäbe, auseinanderzusetzen. So bleibt links von der Jugend jede Menge ungenützter Raum für Protest; dafür ist rechts von der Jugend nur mehr die Wand. Weiterlesen…



Rechtsextremismus in der Mitte der Gesellschaft

via SOS Mitmensch:

Eine deutsche Studie bringt alarmierende Ergebnisse über die Verbreitung von Fremdenfeindlichkeit in der gesellschaftlichen Mitte. Und über den Zusammenhang mit gesellschaftlichem Normierungsdruck und Entfremdung vom politischen System.

Die Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung

Rechtsextremismus gedeiht auf dem Boden von Angst- und Ausgrenzungserfahrungen. Gleichzeitig zeigen sich weit verbreitete ausländerfeindliche Einstellungen sowie eine geringe Wertschätzung der Demokratie in der deutschen Bevölkerung. Zu diesem Befund kommt die bundesweite Studie „Ein Blick in die Mitte. Zur Entstehung rechtsextremer und demokratischer Einstellungen“ unter der Leitung der Leipziger Wissenschaftler Dr. Oliver Decker und Prof. Dr. Elmar Brähler im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. (weiterlesen…)