Beiträge zum Stichwort ‘ Medien ’

Allerlei onlinernes

In den letzten Tagen ist es ein bisschen rundgegangen: Die beiden Diskussionen im ORF, die Ebay-Versteigerung von “Kindern” und Helge’s Verlosung von fünf Exemplaren von “Uns gehört die Welt!” haben zahlreiche Reaktionen hervorgerufen - vor allem in der Blogosphäre:

Zum ORF:

Hier und hier auf unsdiewelt.com
Hier auf Twitter
club-2.blog.de
thinkingplaces.blogspot.com
look.at/enlargeyourpen
be24.at

Zur Ebay-Aktion:

bioemma.de
aktiv-gegen-kinderarbeit.de
vital-genuss.de
landscaping.at
sebastianbackhaus.wordpress.com
blogpiloten.de
farmblogger.de
alles-was-gerecht-ist.de

Zur Verlosung:

Stormgrass, Sebastian, Thomas, Stefan und Hadi (haben jeweils ein Buch gewonnen)
axel.blogr.com
aaronbruckmiller.wordpress.com
visualtainment.at
unet.univie.ac.at/~a0803666
sonjaschiff.twoday.net

Hab ich wen vergessen/übersehen?



Studie über Journalismus in Berlin

Der Verein Netzwerk Recherche sieht sich als Lobby für den in Deutschland vernachlässigten investigativen Journalismus: Er vertritt die Interessen jener JournalistInnen, die oft gegen Widerstände in Verlagen und Sendern qualitätsvolle Recherche betreiben wollen. Für kommenden November wurde ich eingeladen, an der Tagung under cover – Chancen und Grenzen der verdeckten Recherche des Netzwerks teilzunehmen.

Nun hat der Verein eine Studie über Journalismus in der Berliner Republik veröffentlicht. Deren Kernthesen gelten meiner Wahrnehmung nach nicht nur für Berlin und vernachlässigen außerdem das Problem der wirtschaftlichen Interessen von meist in Konzerneigentum stehenden und von der Werbeindustrie abhängigen Medien: (weiterlesen…)



Neues Deutschland: “Leere Versprechen, späte Einsichten”

Vor einem Jahr tagten die G 8 in Heiligendamm – was ist geblieben?

Von Velten Schäfer, Rostock

Ein Jahr nach dem G 8-Gipfel in Heiligendamm ist die »Klimakanzlerin« entzaubert, die Bürgerrechte sind beschädigt – und die Verantwortlichen wurden befördert. So lautete am Wochenende die Bilanz beim Wiedersehen der Gipfelgegner in Rostock.

Was macht ein Saal voll engagierter Menschen, wenn plötzlich jemand mit starrem Blick vor dem Podium Benzin verschüttet, eine Papierfackel entzündet und damit den Besuchern in der ersten Reihe vor dem Gesicht herumfuchtelt? Die vorne Sitzenden erschrecken, die auf den hinteren Plätzen recken die Hälse. Auf der anderen Seite des Saals beginnen manche sogar zu lachen – doch niemand versucht, den Mann mit der Flamme zu stoppen.

Natürlich war der Amoklauf nicht echt und im Kanister nur schlichtes Wasser. Der linke österreichische Bestsellerautor Klaus Werner (»Schwarzbuch Markenfirmen«) wollte das Publikum im MAU-Club am Rostocker Stadthafen nur ein wenig herausfordern. (weiterlesen…)