Beiträge zum Stichwort ‘ Konsum ’

Lidl: Klage wegen Täuschung von Verbrauchern

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat am 6. April 2010 Klage gegen Lidl wegen unlauteren Wettbewerbs beim Landgericht Heilbronn eingereicht. Sie wird dabei von der Kampagne für Saubere Kleidung (CCC) und dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) unterstützt. Das Bündnis wirft Lidl vor, sich nicht an das in der Werbung gegebene Versprechen fairer Arbeitsbedingungen bei Textilzulieferern in Bangladesh zu halten.

In einem Werbeprospekt vom Januar 2010 heißt es: „Lidl setzt sich weltweit für faire Arbeitsbedingungen ein. Wir bei Lidl vergeben deshalb unsere Non-Food-Aufträge nur an ausgewählte Lieferanten und Produzenten, die bereit sind und nachweisen können, soziale Verantwortung aktiv zu übernehmen.“ Zudem weist Lidl in der Öffentlichkeit immer wieder auf seine Mitgliedschaft bei der Business Social Compliance Initiative (BSCI) hin. Diese internationale Initiative des Einzelhandels setzt sich für Sozialstandards bei den Lieferanten ein. Der BSCI-Verhaltenskodex enthält Regelungen zur Arbeitszeit, zu Löhnen, zur Diskriminierung und zur Gewerkschaftsfreiheit gemäß den Konventionen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). Eine Verpflichtung der Mitglieder zur Gewährleistung der Sozialstandards enthält der Kodex allerdings nicht. Die Zahl der Mitgliedsunternehmen des BSCI steigt und liegt heute bei 475; im Jahre 2003 waren es nur 60 Firmen. Die Mitgliedschaft verleiht den Unternehmen den Anschein fairer Arbeitsbedingungen in ihren Zulieferbetrieben.

Bei Lidl allerdings ist der erweckte Eindruck falsch, wie sich aus einer vom ECCHR und der CCC in Auftrag gegebenen Untersuchung ergibt. Die Studie beschäftigt sich mit den Arbeitsverhältnissen in vier in Bangladesh gelegenen Zulieferbetrieben der Firma Lidl. Die befragten Näherinnen berichten von unmenschlichen Arbeitsbedingungen: Überlange Arbeitszeiten, Lohnabzüge als Strafmaßnahmen, mangelnde und intransparente Vergütung von Überstunden, Verhinderung von Gewerkschaftsarbeit und Diskriminierung von weiblichen Beschäftigten. Die beschriebenen Verhältnisse verstoßen gegen die ILO-Konventionen, den BSCI-Verhaltenskodex und gegen die Selbstverpflichtung Lidls.

„Es besteht ein krasser Widerspruch zwischen der öffentlichen Darstellung Lidls und den tatsächlichen Verhältnissen in den Produktionsstätten der Lieferanten“, empört sich Miriam Saage-Maaß vom ECCHR. „Lidl betreibt Schönfärberei. Mit dem BSCI-Kodex hängt sich der Discounter ein Sozialmäntelchen um, aber die Lage der Arbeiterinnen verbessert sich nicht“, so Gisela Burckhardt von der Kampagne für saubere Kleidung (CCC). „Lidl täuscht die Verbraucher. Auf unsere Abmahnung wollte Lidl die Werbung nicht zurückziehen. Daher haben wir jetzt Klage eingereicht“, sagt Günter Hörmann, Geschäftsführer der Verbraucherzentrale Hamburg.

Unterstützen Sie den Prozess gegen Lidl wegen unlauterer Werbung durch Ihre Spende! Die Klage hat einen Streitwert von 50.000 Euro und kann über mehrere Instanzen gehen. Helfen Sie uns durchzuhalten! Jeder Betrag kann dazu beitragen. Bitte überweisen Sie Ihre Spende auf das Konto 84 35 100 Bank für Sozialwirtschaft BLZ 251 205 10 Stichwort: Lidl.

Wo fair und sozial draufsteht, muss fair und sozial drin sein!

Immer mehr Verbraucherinnen und Verbraucher wollen fair hergestellte und gehandelte Produkte. Doch wo findet man die? Helfen kann das FAIRTRADE-Siegel. Hier eine Liste von Textilfirmen mit Fairtrade-Siegel.

Worauf Sie beim Textileinkauf sonst noch achten sollten, erfahren Sie in unserem Ratgeber „Betrifft Textilien“.



Zündfunk: Ethischer Konsum, oder: Kann man sich eine bessere Welt kaufen?

Bayern 2: ZÜNDFUNK - Generator vom 12.7.09

Hier anhören

Mit dem Buch “No Logo” der kanadischen Autorin Naomi Klein ertönte im Jahr 2000 eine neue Stimme in der globalisierungskritischen Bewegung. Klein führte zum ersten Mal auf, unter welchen Bedingungen stylische Klamotten oder Laptops von transnational agierenden Unternehmen produziert werden. Die Folge waren Kampagnen, Proteste und ein Bewusstseinswandel, der weit über die globalisierungskritische Bewegung hinaus ging: Als Konsument hat man Macht! Das dachten sich von da an auch Menschen, die sich vorher eher weniger um Politik geschert haben. Die fair gehandelte Banane erlebte einen kometenhaften Aufstieg und mit ihr kamen die LOHAS - die, die die Idee vom ethischen Konsum zum Lifestyle erhoben. Aber: Kann man sich wirklich eine bessere Welt kaufen? Der Zündfunk spricht darüber mit Christoph Harrach von Karmakonsum.de, bekennender LOHAS-Anhänger, sowie mit Claudia Langer, Gründerin von utopia.de. Ihr Credo frei nach Mahatma Ghandi: Fang bei dir selbst an, wenn du was ändern willst. Klaus Werner-Lobo, Autor von “Schwarzbuch Markenfirmen”, gehen Informationsnetzwerke für nachhaltiges Leben aber nicht weit genug - ebensowenig wie Hagen Pfaff von attac: Denn kauft man sich mit der fair gehandelten Banane nicht einfach nur ein gutes Gewissen?



taz-Kongress: Abschlussdiskussion “Tu was!”

Nun ist auch der Videomitschnitt der Abschlussveranstaltung des taz-Kongresses mit Ute Scheub (taz), Matthias Wolfschmidt (Foodwatch), Julia Lingenfelder (Attac), Sven Giegold (Grüne) und Klaus Werner-Lobo online: Was können, sollen, müssen wir tun?



jetzt.de: Zum Beispiel Konsum - Lohas werden die Welt nicht retten

jetztde Klaus Werner-Lobos Wirtschaftskolumne auf jetzt.de

Seit Organisationen wie Greenpeace die Kampagne für saubere Kleidung und Publikationen wie das Schwarzbuch Markenfirmen auf Menschenrechtsverletzungen, Kinderarbeit, globale Ausbeutung und Umweltzerstörung durch multinationale Unternehmen hinweisen, wollen immer mehr Menschen ihre Konsumprodukte aus ethisch und ökologisch „korrekter“ Herkunft beziehen. Häufig erhalte ich Anfragen, ob man diese oder jene Marke denn mit reinem Gewissen kaufen könne. Verlage drängen mich, doch endlich ein „Weißbuch Markenfirmen“ zu schreiben, also sozusagen eine Liste ethisch „unbedenklicher“ Marken.

Auch wenn ich damit womöglich viel Geld verdienen könnte: Eine solche Liste wird es von mir nicht geben. Weil es erstens unmöglich ist, weltweit agierende Konzerne mit Tausenden Zulieferbetrieben so umfassend zu kontrollieren, dass man sie „freisprechen“ könnte. Zweitens hat jeder Multi, der seine Profite auf Basis der Unterschiede zwischen armen und reichen Ländern erwirtschaftet, ein systematisches Interesse daran, diese Unterschiede aufrecht zu erhalten: Das liegt nicht an „bösen“ oder unwilligen ManagerInnen, sondern an einem Wirtschaftssystem, das Ausbeutung ökonomisch belohnt und so zur Geschäftsgrundlage macht.

Natürlich gibt es Hunderttausende kleine und mittlere Firmen, denen eine ökologisch und sozial nachhaltige Wirtschaftsweise wichtiger ist als die schnelle Rendite. Doch ein „Weißbuch“ über meinen Lieblingsschuster oder die Fahrradhändlerin ums Eck würde Leserinnen und Leser in Frankfurt, Budapest oder Buenos Aires relativ wenig interessieren. (weiterlesen…)



taz: Interview mit Klaus Werner-Lobo “Die Elite missbraucht das System”

die tageszeitung, 18.4.2009:

Der taz-Kongress ist eröffnet: Teilnehmer, Clown und Kapitalismuskritiker Klaus Werner-Lobo sagt: Ökologisch und sozial shoppen reicht nicht mehr. Wir brauchen eine solidarische Ökonomie.

taz: Herr Werner-Lobo, für den Spiegel gehören Sie zu den zehn wichtigsten Menschen, die die Antiglobalisierungsbewegung mit repräsentieren. Schmeichelt Ihnen das?

Klaus Werner-Lobo: Das ist ja völlig übertrieben, wenn ich in eine Reihe mit Noam Chomsky, Naomi Klein und Michael Moore gestellt werde. Mein Buch war erfolgreich, ja. Aber vor allem bin ich nicht glücklich mit dem Begriff Globalisierungsgegner.

Kein gutes Label?

Erstens will ich mehr Globalisierung. Wir leben in einer globalisierten Welt, das ist eine Tatsache, da kann man dagegen sein oder dafür, das ist völlig belanglos. Ich will eine Globalisierung von Menschenrechten, von Sozialrechten, von Umweltschutz, überhaupt von Demokratie, von Rechtsstaatlichkeit. (weiterlesen…)



Vier Vorschläge, was jeder ganz persönlich tun kann

jetztde Klaus Werner-Lobos Wirtschaftskolumne auf jetzt.de

Letzte Woche habe ich zehn Vorschläge für eine solidarischere und nachhaltigere Politik gemacht. Heute will ich darüber reden, was jeder und jede einzelne dazu beitragen kann.

Ich muss gestehen, dass mir das besonders schwer fällt. Denn ich kann und will niemandem sagen, wie er oder sie zu leben hat. Wir alle haben unterschiedliche Bedürfnisse und Möglichkeiten, und das ist auch gut so. Tatsache ist aber, dass – entschuldigt die Ausdrucksweise – die Scheiße am Dampfen ist: Wirtschaftskrise, Energiekrise, Demokratiekrise, Rassismus, Klimawandel, Armut, Hunger, Umweltzerstörung und so weiter und so fort – all das verlangt danach, dass wir politische Entscheidungen nicht mehr den Mächtigen überlassen, sondern uns selbst an der Gestaltung unserer Zukunft und der Zukunft des Planeten beteiligen. (weiterlesen…)



fluter.de: “Ich verstehe mich als Mensch und nicht als Verbraucher”

Klaus Werner-Lobo im Interview mit Mark Hammer für fluter.de:

Klaus Werner-Lobo, Jahrgang 1967, lebt in Wien. Seit er mit elf Jahren einen Schulaufsatz über Atomkraft geschrieben hat, engagiert er sich für die Umwelt und für Gerechtigkeit und Freiheit. Vor kurzem erschien mit “Uns gehört die Welt! Macht und Machenschaften der Multis” sein erstes globalisierungskritisches Buch für Jugendliche. Im Interview erzählt er von seiner Sicht der Welt und ihrer Mechanismen.

Mark Hammer: Herr Werner-Lobo, gibt es einen Konzern, den Sie gerne loben würden?

Klaus Werner-Lobo: Nein, es gibt keine multinationalen Unternehmen, die gut sind. Multinationale Unternehmen sind deswegen multinationale Unternehmen, weil sie von Ausbeutung profitieren. Ihr Zweck ist, von den Einkommensunterschieden in der Welt zu profitieren. Deswegen sind sie auch daran interessiert, diese Einkommensunterschiede aufrecht zu erhalten.

Sie meinen damit jedes international aufgestellte Unternehmen?

Es gibt schon internationalen Handel, der vergleichsweise gut ist. Kaffee, Kakao oder Bananen gibt es bei uns nun mal nicht. Produkte, die mit dem Fairtrade-Gütesiegel zertifiziert sind, werden so gehandelt, dass davon alle Beteiligten etwas haben. Eigentlich müssten 100 Prozent des Welthandels Fairtrade sein, so dass man nicht die Profite oder den Shareholder Value zum Ziel erhebt, sondern menschlichen Wohlstand und Gerechtigkeit unter Beachtung der ökologischen Grenzen dieses Planeten.

Konfliktkosten

Sie haben 2001 erstmals das “Schwarzbuch Markenfirmen“ veröffentlicht, in dem Sie auf die Machenschaften der großen Konzerne aufmerksam machen, auf menschenunwürdige Arbeitsbedingungen, Umweltzerstörung etc. Haben die Firmen eigentlich auf Ihre Kritik reagiert, hat sich etwas verändert?

Das “Schwarzbuch Markenfirmen” hat wie jede Konzernkritik Konfliktkosten erzeugt. Wenn ich so ein Buch publiziere, dann entsteht einem Konzern ein Imageschaden. Der ist betriebswirtschaftlich messbar. Dieses Geld könnte der Konzern, um das in Zukunft zu vermeiden, in Verbesserungen investieren. Jetzt investieren sie aber nur einen kleinen Teil in Verbesserungen und einen großen Teil geben sie dafür aus, dass über die Verbesserungen geredet wird.

Das nennt sich dann “Corporate Social Responsibility” (CSR), also soziale Unternehmensverantwortung. Die Räuber geben aber nur einen winzigen Teil ihres Raubguts zurück. In den Zulieferbetrieben von Adidas oder Nike wird man heute vielleicht weniger Kinder finden als vor ein paar Jahren. Allerdings werden die erwachsenen Beschäftigten nach wie vor so schlecht bezahlt, dass sie ihre Familien nicht ernähren können. Deren Kinder müssen auf der Straße arbeiten, damit sie überleben können. Weiterlesen…



Greenpeace Österreich: Wie ökologisch und fair sind Schokomarken?

via marktcheck.at:

Nachfolgend ist ein Überblick der Marken von Schokoladeprodukten zu finden. Es handelt sich um jene, die am häufigsten im österreichischen Handel erhältlich sind. Die Auflistung erfolgt jeweils alphabetisch nach Marke und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Es wurde überprüft, welche Schokoladenmarken ökologisch und tiergerecht produzieren und welche Zutaten aus fairem Handel einsetzen (erkennbar an den jeweiligen Gütesiegeln bzw. Prüfinstituten).

An solchen Gütesiegeln ist erkennbar wie ökologisch und fair ein Produkt hergestellt ist. Für weitere Infos zu häufigen Gütesiegeln bei Schokoladeprodukten auf die Abbildungen der Gütesiegel oder hier klicken.

Biologisch und fair

Diese Schokolademarken produzieren biologisch und fair (tragen Bio- sowie  Fairtrade-Siegel) und sind zu empfehlen (Hersteller- bzw. Vertriebsfirma in Klammer):

  • Bio Mascao (EZA Fairer Handel GmbH)
  • BioArt (BioArt AG)
  • Bonvita (Bonvita BV)
  • EZA (EZA Fairer Handel GmbH)
  • Fairetta (EZA Fairer Handel GmbH)
  • Maestrani (Schweizer Schokoladen AG)
  • Rapunzel (Rapunzel Naturkost AG)
  • Sonrisa (EZA Fairer Handel GmbH)
  • Zotter (Zotter Schokoladen Manufaktur GmbH)

Nur biologisch

Diese Schokolademarken sind aus biologischer Produktion (erkennbar am Bio-Siegel), allerdings sind faire Arbeitsbedingungen nicht garantiert, weil ein Fairtrade-Siegel fehlt (Hersteller- bzw. Vertriebsfirma in Klammer):

  • Alnatura (Alnatura GmbH)
  • Björnsted (EcoFinia GmbH)
  • Meybona (Candyport Handels GmbH)
  • Naturata (Naturata Spielberger AG)
  • Ritter Sport Bio: Vier Sorten (Ritter Sport Schokoladen GmbH)
  • Rosengarten (Mühle Hubmann GbR/Minderleinsmühle)
  • Spar Natur pur (Spar Österreichische Warenhandels-AG)
  • Vivani (EcoFinia GmbH)

Nur fair

Diese Schokolademarke wird fair produziert (erkennbar am Fairtrade-Siegel), allerdings nicht biologisch (Hersteller- bzw. Vertriebsfirma in Klammer):

  • Companera (EZA Fairer Handel GmbH)

Weder biologisch, noch fair

Die Schokoladenprodukte dieser Marken werden konventionell produziert (kein Gütesiegel), dh. es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Kakao von Kindern unter unfairen Bedingungen produziert wurde und das Trockenmilchpulver von Kühen aus Massentierhaltung stammt, die Gentech-Tierfutter gefressen haben (Hersteller- bzw. Vertriebsfirma in Klammer):

  • After Eight (Nestlé Austria Holding GmbH)
  • Amicelli (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Auer (Continental Bakeries Austria GmbH, vormals Auer Blaschke)
  • Baci (Nestlé Austria Holding GmbH)
  • Balisto (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Bensdorp (Kraft Foods Österreich GmbH)
  • Blaschke (Continental Bakeries Austria GmbH, vormals Auer Blaschke)
  • Bounty (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Casali (Josef Manner & Comp. AG, Wien)
  • Celebrations (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Chocolatier Hachez (Bremer Hachez Chocolade GmbH & Co. KG)
  • Delight (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Duplo (Ferrero Österreich Handelsgesellschaft mbH)
  • Ferrero (Ferrero Österreich Handelsgesellschaft mbH)
  • Finessa (Kraft Foods Österreich GmbH)
  • Frey (Chocolat Frey AG)
  • Giotto (Ferrero Österreich Handelsgesellschaft mbH)
  • Guylian (Chocolaterie Guylian Handelsgesellschaft mbH)
  • Hauswirth (Franz Hauswirth Ges.m.b.H.)
  • Heindl (Walter Heindl GesmbH)
  • Heller (Josef Manner & Comp. AG, Wien)
  • Hofbauer (Lindt & Sprüngli Austria GmbH)
  • Ildefonso (Josef Manner & Comp. AG, Wien)
  • Kinder Schokolade (Ferrero Österreich Handelsgesellschaft mbH)
  • KitKat (Nestlé Austria Holding GmbH)
  • Knoppers (Storck GmbH)
  • Küfferle (Lindt & Sprüngli (Austria) GmbH)
  • Lindt (Lindt & Sprüngli Austria GmbH)
  • Lion (Nestlé Austria Holding GmbH)
  • Maltesers (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Manner (Josef Manner & Comp. AG, Wien)
  • Mars (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Merci (Storck GmbH)
  • Milka (Kraft Foods Österreich GmbH)
  • Milkinis (Kraft Foods Österreich GmbH)
  • Milky Way Mars Austria OG (vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Mirabell (Kraft Foods Österreich GmbH)
  • Mon Chéri (Ferrero Österreich Handelsgesellschaft mbH)
  • Mozart Kugeln (Walter Heindl GesmbH)
  • M&M’s (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Napoli (Josef Manner & Comp. AG, Wien)
  • Nestle (Nestlé Austria Holding GmbH)
  • Niemetz (Walter Niemetz GmbH & Co KG)
  • Nuts (Nestlé Austria Holding GmbH)
  • Pischinger (Walter Heindl GesmbH)
  • Pocket Coffee (Ferrero Österreich Handelsgesellschaft mbH)
  • Raffaelo (Ferrero Österreich Handelsgesellschaft mbH)
  • Riegelein (Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co. KG)
  • Riesen (Storck GmbH)
  • Ritter Sport (Ritter Sport Schokoladen GmbH)
  • Rocher (Ferrero Österreich Handelsgesellschaft mbH)
  • Schogetten (Ludwig Schokolade Vertriebsges.m.b.H.)
  • Sissi Taler (Walter Heindl GesmbH)
  • Smarties (Nestlé Austria Holding GmbH)
  • Snickers (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Storck (Storck GmbH)
  • Suchard (Kraft Foods Österreich GmbH)
  • Super Dickmann’s (Storck GmbH)
  • Toblerone (Kraft Foods Österreich GmbH)
  • Toffifee (Storck GmbH)
  • Trumpf (Ludwig Schokolade Vertriebsges.m.b.H.)
  • Twix (Mars Austria OG, vormals Masterfoods Austria OHG)
  • Viktor Schmidt & Söhne (Josef Manner & Comp. AG, Wien)
  • Yogurette (Ferrero Österreich Handelsgesellschaft mbH)

Wer es genau wissen will, findet bewertete Schokoladenprodukte in der marktcheck.at Datenbank. Über die Produkt- und Kategoriesuche können einzelne Produkte abgerufen werden. Diese sind nach

  • Ökologie (Inhaltsstoffe, Gentechnik, Verpackung, Transport),
  • Tierschutz und
  • sozialen Aspekten bewertet.

Diese Informationen können in Form einer Überblicksliste (zum Vergleichen der verschiedenen Produkte) sowie einer Detailansicht je Produkt abgerufen werden. Überdies gibt es Informationen, ob und welches Gütesiegel ein Produkt trägt sowie Informationen zu den Hersteller- und Vertriebsfirmen. In der Inhaltsstoffsuche können sämtliche Lebensmittelzusatzstoffe abgefragt werden. Über die Firmensuche können die Kontaktdaten der jeweiligen Firmen abgerufen werden. In der Gütesiegelsuche gibt es Infos zu den verschiedenen Siegeln.

Mehr Infos:



LOHAS - Mythos und Wirklichkeit

via Glocalist:

Eine Studie der Berliner Unternehmensberatung stratum legt ernüchternde Ergebnisse über sogenannte “LOHAS”  (Lifestyle Of Health And Sustainability) vor: Menschen, die in Deutschland “Nachhaltigkeit” zur Leitlinie ihres Konsumverhaltens machen, seien eher unpolitisch, harmoniebedürftig, konservativ und ichbezogen.

Während die klassischen “Ökos” Konsum prinzipiell für problematisch erklären, uns an die schweren ökologischen Rucksäcke und den viel zu großen Ressourcen-Fußabdruck unseres Lebensstils gemahnen, kombiniere der “Neue Öko” Konsumfreude, Produktbegeisterung und Ästhetik mit Informationen über Energieverbrauch, Ökobilanz und Recyclierbarkeit. Er wolle damit jedoch auf keinen Fall die Welt retten, sondern nur in seinem eigenen Lebensumfeld verantwortlich handeln.

Auf diese Weise gewinnen Öko-Themen zwar eine größere gesellschaftliche Breite, aber gleichzeitig werden die Zielgruppen resistent gegen Aufklärung, erklärt stratum-Geschäftsführer Richard Häusler.

Seit dem Beginn des Biobooms in Deutschland spekulieren Markt- und Trendforscher über den neuen grünen Lebensstil, der im 21. Jahrhundert in unsere Gesellschaft Einzug hält. Anders als die Ökobewegung der 80er- und 90er-Jahre definiert sich der neue Trend der “LOHAS” nicht mehr durch Verzicht und Protest, sondern durch die Verbindung von ökologischer Orientierung und Konsum. Dem “Lifestyle of health and sustainability” werden hohe Kaufkraft und eine starke Sogwirkung zugeschrieben. Über 12 Millionen Konsumenten in Deutschland seien auf dem Weg zum “LOHAS”, prognostizieren Konsumforscher laut stratum.



Fair produzierte T-Shirts von INKOTA und Südwind Österreich

INKOTA und Südwind Österreich verkaufen ab sofort fair produzierte T-Shirts. Die Leibchen stammen vom thailändischen Label “Dignity Returns“, also: Die Würde kehrt zurück!

Was hat es damit auf sich?

In der Bekleidungs- und Textilindustrie sind geregelte Arbeitszeiten, Überstundenvergütung, Arbeitsverträge, Bezahlung im Krankheitsfall sowie Löhne, die ein menschenwürdiges Leben ermöglichen eine Seltenheit. Die NäherInnen werden ausgebeutet. Die Gründe sind letztendlich in den großen Bekleidungsunternehmen zu finden, die den Zeitdruck erhöhen und die Produktionskosten immer mehr drücken.

INKOTA und Südwind Österreich eröffnen eine Alternative zu diesen Arbeitsbedingungen, z.B. die T-Shirts von Dignity Returns. Die HerstellerInnen bestimmen selbst über Lohn und Arbeitsbedingungen und sind genossenschaftlich organisiert.

Ebenfalls fair gehandelte “Uns gehört die Welt!”-Shirts gibt es übrigens hier.