Beiträge zum Stichwort ‘ Interview ’

Público: “El sistema nos enseña a ser hijos de puta”

Bernardo Gutiérrez hat mich für die spanische Zeitung Público interviewt:

Entrevista a Klaus Wermer, autor de El libro de las marcas. Reclama una refundación del sistema financiero mundial y presenta su nuevo libro para ‘Público’: El sistema y su entramado

Madrid - 28/01/2009 08:00

Dice (en perfecto portuñol) verdades como puños. Desmonta riendo teorías neoliberales. Desenmascara los intereses del capital. Y, sin perder la ternura, pide un mundo con valores comunitarios. La bestia negra de las multinacionales publica en Alemania, Macht und Machenschaften der Multis (El sistema y su entramado).

¿Saldremos de esta crisis, Klaus?

Hace cinco años criticaba el capitalismo y me llamaban estalinista o comunista. Ahora, no ¡me toman en serio! El mundo está frustrado con el capitalismo salvaje.

¿Por qué se interesó en investigar el lado oscuro de las multinacionales?

Siempre me interesaron las relaciones de ecología, economía y explotación. La explotación es la base de las multinacionales. Apenas crean el 0,5% de los empleos del mundo.

¿El consumo selectivo puede parar sus abusos?

Eso creía. Pero el boicot individual no basta. El consumo responsable, tal vez…

¿Hay salida del túnel, entonces, formas de lucha?

La presión política. Los problemas tienen que ser resueltos a nivel político. El Estado tiene que actuar por la comunidad. Hacer cosas públicas.

Su nuevo libro habla sobre el poder. ¿Más detalles?

Hablo del planeta interrelacionado. Muchos inmigrantes a los que tratamos a patadas son refugiados de la pobreza. Y llegan de países más ricos en recursos. Pero se los robamos.

¿Un círculo vicioso?

La industria agrícola hace que ellos no puedan vivir allí. Es como si yo voy a tu casa, te robo todo. Hago una gran fiesta en mi casa, con tu cerveza, y luego llamas a la puerta y te digo que no estás invitado. ¡Estamos haciendo una fiesta con los recursos de otros!

¿Existen recetas para la crisis desde el altermundismo?

En mi libro, hablo de cuatro puntos. Primero: aprendemos en el sistema a ser competitivos, a tener éxito. El sistema nos enseña a ser hijos de puta. Pero no aprendemos a vivir los sueños, lo que tiene un valor político. Crea autoestima. Y no necesitaríamos vestir Nike.

El segundo punto..

Informar y ser informado. El Foro de Belem es fundamental. Una minoría muy informada (OMC, FMI) convencieron a los Estados de no tener corazón. Pero redes como Attack informaron del engaño.

Nos quedan dos puntos y poco tiempo…

No podemos luchar solos. Nos tenemos que unir. Y luchar con alegría. Que el enemigo vea que nos divertimos. Cuarto, reivindico el humor. Los rebel clowns ayudaron mucho en las protestas masivas contra el G-8, la OMC… El bufón es el único que puede decirle al capitalismo que está desnudo.

Ahora es cuando le llamarán antiglobalizador…

¡Pero si yo lo que soy es globalizador, quiero globalizar la democracia, los derechos sociales! La derecha nacionalista, que impone barreras, es antiglobalizadora. Son antiplaneta, antitodo.

¿La crisis tendrá consecuencias políticas?

Ya está teniendo. Está reforzando las fuerzas populistas, el racismo, el nacionalismo. Y habrá gobiernos que caigan. Tenemos que democratizar las instituciones internacionales y luchar por el internacionalismo que ahora se forja en el foro de Belem.



ORF “Winterzeit”: Interview mit Klaus Werner-Lobo

ORF “Winterzeit”, 15.1.09:



Zündfunk: Interview mit Klaus Werner-Lobo

Zündfunk Studio 12, 7.1.09 um 19h auf Bayern 2

Klaus Werner-Lobo präsentiert sein neues Buch: “Uns gehört die Welt”. Es ist eine angenehm verständlich verfasste Abhandlung über den globalen Handel und die Macht der Konzerne.

Zum Interview (mp3, 10min.)



Stern: “Von Muschis und Multis” - Interview Charlotte Roche mit Klaus Werner-Lobo

Charlotte Roche; Foto: ddpSie schreibt über Muschi und Pipikaka, er über “Macht und Machenschaften der Multis”. Auf den ersten Blick haben Charlotte Roche und Klaus Werner-Lobo wenig gemein - außer den Hang zur Provokation. Für den stern sprach Roche mit dem Autor über sein Buch “Uns gehört die Welt!”.

Ich wurde vom stern gebeten, zu schildern, wie es für mich war, das Buch des Jahres 2008 geschrieben zu haben. Aber ich finde, darüber wurde bereits genug geschrieben. Deshalb möchte ich viel lieber etwas über MEIN persönliches Buch des Jahres sagen: “Uns gehört die Welt! Macht und Machenschaften der Multis” von Klaus Werner-Lobo, ein Buch über die systematische Ausbeutung der ärmsten Länder der Welt durch Multis und Markenfirmen. Ich wünsche mir, dass dieses Buch von sehr vielen Menschen gelesen wird. Und deswegen habe ich einen Kontakt zu dem Autor hergestellt und mit ihm über sein Buch gesprochen.

Lieber Herr Werner-Lobo, herzlichen Glückwunsch. Sie haben MEIN Buch des Jahres geschrieben. Können Sie bitte ganz kurz und ohne die Leser zu verschrecken erklären, worum es in dem Buch geht?
Eigentlich habe ich ja genau wie Sie, Frau Roche, kein Problem damit, Leute zu erschrecken. Ich bin sogar froh, wenn wir noch darüber erschrecken, wie Menschen und Umwelt für die Profite von einigen wenigen ausgebeutet werden. Mein Buch richtet sich gegen den Zynismus jener, die es normal finden, dass große und bekannte Firmen von Kinderarbeit, Sklaverei, Krieg, Umweltzerstörung und der Demontage von Demokratie und Sozialstaat profitieren. Es soll aber nicht nur wütend machen. Sondern vor allem Lust auf Veränderung, auf demokratische Mitbestimmung, Solidarität und Zivilcourage wecken. Weiterlesen…

Foto: Jens Schlüter/DDP



Süddeutsche Zeitung: “Wir brauchen eine radikale Demokratie-Reform”

Von Peter Wagner, jetzt.de, 30.12.2008:

Der Autor Klaus Werner-Lobo erklärt, was man aus der Wirtschaftskrise lernen sollte – und warum Lachen das beste Mittel gegen die Angst ist.

Vor sieben Jahren schrieb der Österreicher Klaus Werner-Lobo, 41, den Bestseller Schwarzbuch Markenfirmen, in dem er zeigte, dass große Konzerne häufig nicht wirtschaften können, ohne Menschen zu schaden. Jetzt ist der Nachfolger da: “Uns gehört die Welt!” (Hanser) ist eine angenehm verständlich verfasste Abhandlung über den globalen Handel und die Macht der Konzerne sowie die Forderung an uns, an diesem Leben mehr Anteil zu nehmen. Charlotte Roche bezeichnet den Band als ihr „Buch des Jahres“. jetzt.de spricht mit Werner-Lobo über den Zustand der Welt und über Clowns.

jetzt.de: Herr Werner-Lobo, eigentlich will ich mit Ihnen über Wirtschaft reden, aber eben lese ich, dass Sie im Nebenberuf Clown sind. Warum?
Werner-Lobo: Ich habe fast vier Jahre in Brasilien gelebt. In Rio de Janeiro habe ich einen Clown gesehen und gemerkt, dass Clownerei politische Komponenten hat. Ein Clown hat die Angst vor der eigenen Lächerlichkeit verloren und wird dadurch gefährlich für Mächtige. Lachen ist das beste Mittel gegen die Angst, auch die Angst vor Autoritäten. Weiterlesen…



Stuttgarter Nachrichten: “Davon kann man nicht leben”

Aus den Stuttgarter Nachrichten vom 27.12.08:

Stuttgarter Nachrichten



Radio Insieme: Interview mit Klaus Werner-Lobo

radioinsieme versucht im Gespräch mit Buchautor Klaus Werner-Lobo, das liebe Geld, die Wirtschaft, die Finanzkrise, die Welt und irgendwie die Menschen zu verstehen.

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Ö1: “Kapitalismus als Sieg der Vernunft oder Herrschaft der Wölfe?”

Ö1 “Von Tag zu Tag”, 19.11. 14:05

Zwei entgegengesetzte Sichtweisen: Im Buch “Uns gehört die Welt” klagt der Journalist und Autor Klaus Werner-Lobo mehrere große internationale Firmen an, Menschenrechte zu verletzen und Wohlstand zu zerstören.

Anders Manfred Drennig, jahrzehntelang in leitender Position im Bankwesen und in der Industrie tätig: In seinem Buch “Tauschen und Täuschen” beschreibt er den heutigen Kapitalismus als notwendige Folge der Entwicklung menschlicher Vernunft im Lauf der Geschichte.

Beide sind sich in einem Punkt einig: Das Wachstum der letzten Jahre war ungleich verteilt, der Abstand zwischen Armen und Reichen ist auch in den Unternehmen selbst größer geworden. Aber welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen?

Darüber diskutieren Manfred Drennig und Klaus Werner-Lobo als Gäste von Johann Kneihs.



WDR 3 Resonanzen: “Eine kleine Einkaufsrevolution”

Klaus Werner Lobo ist ein österreichischer Journalist, Buchautor, Globalisierungskritiker und im Nebenberuf: Clown. Sein Buch “Schwarzbuch Markenfirmen. Die Machenschaften der Konzerne” von 2001 wurde ein Bestseller. Jetzt hat er mit “Uns gehört die Welt. Macht und Machenschaften der Multis” eine Art globalisierungskritisches Handbuch für junge Leser veröffentlicht. Es richtet sich speziell an junge Leser, weil nach Lobos Ansicht vor allem Kinder und Jugendliche nicht bereit sind, Ungerechtigkeiten hinzunehmen und viel weniger zynisch als Erwachsene reagieren. In den “Resonanzen” spricht er über sein Buch und seine clowneske Herangehensweise an globalpolitische Themen.



Deutschlandradio: “Über die Strategien der Kommunikationsguerilla”

Anlässlich des Fakes der New York Times durch die Yes Men hat mich Deutschlandradio Kultur zum Thema Kommunikationsguerrilla interviewt.

Hier zum Nachhören (6:58 Minuten)