Beiträge zum Stichwort ‘ Greenpeace ’

Plakatwerbung gegen “Klimaschwein Mercedes”


Greenpeace-Aktivisten demonstrierten in Berlin gegen die klimaschädliche Modellpolitik von Mercedes-Benz. Zehn Greenpeace-Kletterer haben den neuen Mercedes-Benz Gelaendewagen GLK auf einem grossen Werbeplakat zu einem Klimaschwein umdekoriert. Auf dem 50 mal 17 Meter grossen Plakat ist das Auto jetzt mit rosa Ohren und Schnauze zu sehen.



Vattenfall täuscht die Öffentlichkeit beim Klimaschutz

via Greenpeace:

Vattenfall zerstört das Klima, steht auf dem Schild eines grünen Männchens, das heute auf dem Berliner Alexanderplatz eine PR-Aktion von Vattenfall stört. Der Protest richtet sich gegen die Vattenfall-Kampagne unter dem irreführenden Titel Klimaunterschrift, mit der sich der Energieerzeuger derzeit ein grünes Mäntelchen umhängen will. In der Kampagne stellt er sich europaweit als besorgten Konzern dar, dem Klimaschutz wichtig ist. Er fordert Verbraucher zum Handeln auf, steckt aber Milliarden in den Bau klimaschädlicher Kohlekraftwerke. Daher stellt Greenpeace heute eine neue Internetseite ins Netz. Unter www.klimaunterschrift-vattenfall.de persifliert die Umweltschutzorganisation die Klimaunterschrift-Kampagne und entlarvt die Desinformation. Weiterlesen…



Greenpeace: Klimaschutz als Chance für die Weltwirtschaft

via greenpeace.de:

Erneuerbare Energien könnten sich angesichts der jetzigen Finanzkrise als echter Konjunkturmotor erweisen. Durch die Umstellung würden allein im Strombereich bis 2030 weltweit über 18 Billionen Dollar Brennstoffkosten für Kohle, Gas und Öl eingespart.

Zu diesem Ergebnis kommt das Szenario Energie [R]evolution: Ein nachhaltiger Weltenergieausblick. Greenpeace und der Europäische Dachverband der Erneuerbare-Energien-Industrie (EREC) stellten es gemeinsam am Montag in Berlin vor. Greenpeace und EREC hatten den Report beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Auftrag gegeben.

“In den letzten Wochen sind gigantische Geldmengen durch die globale Finanzkrise regelrecht verdampft”, sagt Sven Teske, Energieexperte von Greenpeace International. “Die Klimakrise trat dabei in den Hintergrund. Notwendig wären jedoch Investitionen von neun Billionen Dollar in Erneuerbare Energien. Vor allem in Deutschland könnte diese Energierevolution die Wirtschaft in Schwung bringen.”

Windkraft, Biomasse, Photovoltaik, thermische Solartechnik, Erdwärme, Meeresenergie und Wasserkraft - sie alle bieten zunehmend attraktive Möglichkeiten. Sie produzieren wenig oder gar keine Treibhausgase und beziehen ihre Energie aus nahezu unerschöpflichen natürlichen Quellen. Manche dieser Technologien sind bereits wettbewerbsfähig. Werden sie technisch weiterentwickelt, steigt auch ihre Wirtschaftlichkeit.

Investieren ohne Mehrausgaben

Wichtig: Die notwendigen Investitionen in Erneuerbare Energien und effiziente Kraft-Wärme-Kopplung stellen keine Mehrausgaben dar. Die Ausgaben wären allein schon gedeckt, weil die Brennstoffkosten der weltweiten Kohlekraftwerke wegfielen.

Ab 2030 würden laut Szenario Erneuerbare Energiequellen die Hälfte des weltweit benötigten Strombedarfs decken und weit über dieses Jahr hinaus Strom ohne zusätzliche Brennstoffkosten erzeugen. Kohle und Gas dagegen würden die Weltwirtschaft weiter belasten.

“Die Industrie der Erneuerbaren Energien kann bis 2050 weiter mit zweistelligen Zuwachsraten rechnen und dann der fossilen Industrie den Rang ablaufen”, sagt Oliver Schäfer, Policy Direktor von EREC. “Zurzeit verdoppeln sich die Erneuerbaren Energien alle drei Jahre. Windkraftanlagen sind an guten Standorten bereits heute günstiger als konventionelle Kraftwerke. Die Industrie ist bereit, die Energierevolution zu realisieren. Es gibt keine technischen und ökonomischen Hürden, sondern nur politische.”
Globaler Energiebedarf und Klimaschutz

Der Masterplan zeigt, wie der steigende Energiebedarf der Welt gedeckt werden kann, ohne den lebenswichtigen Klimaschutz zu gefährden. So wird berechnet, wie der weltweite Kohlendioxidausstoß bis 2050 halbiert werden kann. Dabei ist auch berücksichtigt, wie sich das weltweite Wirtschaftswachstum insbesondere in den Boomregionen China und Indien entwickelt.

“Mit Effizienzstandards kann der Anstieg des weltweiten Energiebedarfs gebremst werden. Die Energie, die so gespart wird, kann den wachsenden Energiehunger von Entwicklungsländern in etwa kompensieren”, so Teske.

“Wenn gleichzeitig die Erneuerbaren Energien vervierfacht werden, können wir den jährlichen Kohlendioxidausstoß reduzieren - von heute circa vier Tonnen jährlich pro Kopf auf etwa eine Tonne bis 2050 - und das bei gleichem Wirtschaftswachstum.”



Daimler kooperiert mit RWE

Der Elektro-Smart von Daimler läuft demnächst mit RWE-Strom - und wird dadurch zum Klimasünder, protestiert Greenpeace: Ab 2009 können Smart-Fahrer an über 500 Tankstellen in Berlin ihren Wagen mit RWE-Strom aufladen - und stoßen damit 90 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft. Mit Diesel läge der Ausstoß bei 88 Gramm.

“Auch dieser Wert ist für ein Fahrzeug, das nur zwei Personen und zwei Kisten Wasser transportieren kann, noch viel zu hoch. Andere Hersteller bieten mit nur unwesentlich höheren CO2-Werten bereits Fünfsitzer an”, erklärt Marc Specowius, Verkehrsexperte bei Greenpeace. RWE gehört mit seinem vor allem auf Kohle ausgerichteten Strommix zu den klimaschädigensten Anbietern in Deutschland. Im Jahr 2006 wurden pro Kilowattstunde 752 Gramm CO2 ausgestoßen. Um ein wirklich klimafreundliches Auto auf den Markt zu bringen, hätte Daimler auf Erneuerbare Energien setzen müssen, so die UmweltschützerInnen. Weiterlesen…



Greenpeace Magazin: “Wem gehört die Welt?”

greenpeace magazin 5.08:

Adidas, Daimler, Coca-Cola, Apple, H&M – beinahe alle namhaften Marken sind in unsaubere Geschäfte verwickelt. Der Autor stellt die Machenschaften der Multis bloß und fordert die Verbraucher in den reichen Ländern auf, sich für Menschenrechte und gegen Ungleichheit stark zu machen. Denn: „Wer in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf.“ Gut recherchiert, verständlich geschrieben, dazu kommen als Service viele Links und Aktionstipps.



EU-Grenzwerte für Pestizide: Gesundheitsrisiko für Verbraucher

Aktuelle Greenpeace-Studie zeigt, dass besonders Kinder gefährdet sind

Durch die europäische Vereinheitlichung von Pestizidhöchstmengen ab dem 1. September kann legal stärker belastetes Obst und Gemüse auf den deutschen Markt gelangen. Nach einer heute veröffentlichten Studie von Greenpeace und der österreichischen Umweltorganisation GLOBAL 2000 sind fast 700 der zukünftig EU-weit geltenden Höchstmengen für Pestizide in Obst und Gemüse zu hoch. Vor allem die bei Äpfeln, Birnen, Trauben, Tomaten und Paprika zugelassenen Pestizidbelastungen sind oftmals so hoch, dass akute und chronische Gesundheitsschäden drohen, insbesondere bei Kindern. Weiterlesen…



Greenpeace gegen Mercedes

UmweltschützerInnen von Greenpeace protestierten heute vor der Daimler-Niederlassung in Stuttgart gegen die klimaschädliche Politik des Konzerns. Das Gelände des Autohauses wurde mit schwarz-gelben Bändern abgesperrt. Auf Schildern war zu lesen: “Sperrbezirk: Achtung Klimaschweine”. Die AktivistInnen bauten vor dem Eingang einen Luxus-Geländewagen der Mercedes-M-Klasse mit rosa Farbe, künstlicher Schnauze, Ohren und Ringelschwanz zum Klimaschwein um. Auf einem Banner forderten sie: “Mercedes-Benz - Abspecken fürs Klima!” Weiterlesen…



Greenpeace: Obst und Gemüse mit illegalen Pestiziden gespritzt

Deutsches Obst, Gemüse und Getreide ist häufig mit illegalen und besonders gesundheitsschädlichen Pestiziden belastet. Dies geht aus einer Untersuchung von Greenpeace hervor, die auf Daten des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) basiert. Neun Prozent der im Jahr 2006 behördlich nachgewiesenen Pestizide haben in Deutschland keine Zulassung. Die meisten illegalen Pestizide befanden sich in frischen Kräutern und Himbeeren, gefolgt von Feldsalat, Birnen, Rucola und Johannisbeeren. Greenpeace hat die im Frühjahr 2008 veröffentlichten Daten ausgewertet, da das BVL seine Analysen nicht selbst auf illegale Pestizide überprüft.



Computer und Handys vergiften die Armen

via Greenpeace:

Kinder hocken vor offenem Feuer, umgeben von Müll und nehmen Computer, Handys und anderen aus Europa stammenden Elektroschrott auseinander. Oft schützen weder Handschuhe noch Atemmasken vor den Giften im Qualm, im Material und in der Erde. Greenpeace war vor Ort und hat zwei frei zugängliche Schrottplätze untersucht - einen in Ghanas Hauptstadt Accra und einen in Korforidua.

Fotos und Filmmaterial dokumentieren die unhaltbaren Zustände auf den Elektroschrottplätzen. Das von einem Wissenschaftler begleitete Greenpeace-Team hat auch Erd- sowie Sedimentproben genommen, auf Gifte untersucht und die Ergebnisse in einer Studie veröffentlicht.

Es ist vieles dabei: unter anderem Blei - der Gehalt ist zum Teil 100 mal höher als in nicht kontaminierter Erde -, Kadmium oder Phtalate. Alle bekannt für ihre gefährlichen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Ähnliche Giftmischungen hat Greenpeace bereits auf Plätzen in China und Indien nachgewiesen.

“Viele der gefundenen Chemikalien sind hochgiftig. Einige können die Entwicklung des Fortpflanzungssystems bei Kindern beeinflussen, während andere die Entwicklung des Gehirns oder des Nervensystems beeinträchtigen können”, erklärt Dr. Kevin Brigden von Greenpeace International.

Wie kommt der Schrott nach Ghana?

Ausgegeben als Secondhand-Ware werden zum Beispiel Tausende Tonnen Elektroschrott aus Europa in Länder wie Ghana verfrachtet. Skrupellos umgehen Händler so die EU-Gesetzgebung, die zwar den Export von gefährlichem Elektroschrott verbietet - nicht aber die Ausfuhr von wieder verwertbarer Secondhand-Ware. Die meisten Geräte, die Markennamen wie Philips, Sony, Microsoft, Nokia, Dell, Canon oder Siemens tragen, sind allerdings kaputt.

“Der Großteil der Computer, die alten, überholten, Secondhand-Computer sind defekt. Warum gibt man uns Computer, die nicht funktionieren? Das ist Müllentsorgung und nichts anderes”, sagt Mike Anane, Umweltkampaigner in Ghana.

Die Computer, Fernseher und Handys werden von Arbeitern - oftmals Kindern - auf den Mülldeponien auseinandergenommen. Sie sind auf der Suche nach Wertstoffen wie Aluminium und Kupfer - fünf Kilogramm können sie für circa zwei US-Dollar verkaufen.

“Solange Elektro-Firmen giftige Substanzen nicht aus der Produktion verbannen und nicht bereit sind, Verantwortung von der Produktion bis zum Recycling zu übernehmen, wird es diese Giftdeponien weiterhin geben”, sagt Martin Hojsik, Chemieexperte von Greenpeace-International. Greenpeace fordert seit Jahren, dass die Elektrobranche Altgeräte kostenlos zurücknimmt und Recyclingprogramme entwickelt, damit unsere ausgedienten Geräte nicht die Armen dieser Welt vergiften.

Was können Verbaucher tun?

Fordern Sie Elektrogeräte-Hersteller auf, Verantwortung für ihre Geräte zu übernehmen - von der Produktion bis zum Recycling, das heißt:

  • Die Geräte müssen länger halten, leichter zu reparieren und nachzurüsten sein.
  • Giftige Chemikalien müssen für die Produktion ausgeschlossen werden.
  • Altgeräte müssen kostenlos zurückgenommen sowie funktionierende Recyclingsysteme eingerichtet werden.

Und Sie können an der Mitmachaktion von Greenpeace-International teilnehmen und Elektrofirmen auffordern, grüne Geräte zu produzieren.



Greenpeace-Ranking der Pestizid-Industrie

Die Pestizide des deutschen Chemiemultis Bayer gefährden im internationalen Konzern-Vergleich die menschliche Gesundheit und Umwelt am stärksten. Zu diesem Ergebnis kommt der gestern veröffentlichte Greenpeace-Report Die schmutzigen Portfolios der Pestizid-Industrie. Bayer folgen im Greenpeace-Ranking die Unternehmen Syngenta (Schweiz), Monsanto (USA), BASF (Deutschland) und Dow Chemical (USA).