Negative Spätfolgen autoritärer Erziehung
via Telepolis:
Die Neue Zürcher Zeitung berichtet über eine Studie, die unter dem Titel “Kindheit und Jugend in der Schweiz” die Ergebnisse von 29 Forschungsprojekten zusammenfasst. Deren Kernaussage: Autoritär erzogene Kinder hegten später im Leben mehr Suizidgedanken oder konsumierten häufiger Cannabis und Tabak. Vorteilhafter sei ein partizipativer Erziehungsstil, bei dem die Kinder eine enge emotionale Bindung zu den Eltern aufwiesen und unter der Führung der Eltern Entscheide mitgestalten könnten. Partizipativ erzogene Kinder zeigten in den Hauptfächern bessere Leistungen, seien sozial kompetenter und zudem aufmerksamer und weniger aggressiv.
In einem Radiointerview brachte Studienautorin Pasqalina Perrig-Chiello das bemerkenswerte Ergebnis auf den Punkt: “Je mehr Druck Eltern auf Kinder ausüben, desto weniger zeigen sich die Kinder bereit, Leistungen zu zeigen”. Das wird wohl nicht nur für die Schweiz gelten.




