Beiträge zum Stichwort ‘ Diskussion ’

Zündfunk: 10 Jahre Gipfelsturm – Und jetzt?

Bayern 2: ZÜNDFUNK - Generator vom 26.7.09

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Zehntausende demonstrieren im November 1999 gegen den Millenniumsgipfels der Welthandelsorganisation WTO. Heftige Straßenschlachten rufen zum ersten Mal eine neue Protestbewegung ins Bewusstsein der Öffentlichkeit: die Globalisierungskritik ist geboren. Schon ein Jahr zuvor hat sich in Frankreich der Verein Attac gegründet. Sein Motto: “Eine andere Welt ist möglich!” Was ist aus der globalisierungskritischen Bewegung geworden? Hat das Ringen um eine „andere Welt“ Erfolge gezeigt? Darüber hat der Zündfunk am 14. Juli in München im Café Muffathalle diskutiert.

TeilnehmerInnen:

KLAUS WERNER-LOBO
NICOLE GOHLKE,  Die Linke
ULRICH BRAND, Bundeskongress Internationalismus
HAGEN PFAFF, Attac München



Berlin: Klaus Werner-Lobo bei der Abschlussveranstaltung “Tu was!” des taz-Kongresses

19. April 2009
15:00bis16:30

“Tu was!” - Abschlussveranstaltung des taz-Kongresses: Was können, sollen, müssen wir tun?

Wo ist Protest gegen herrschende Verhältnisse nötig? Geht’s um Kampf gegen ein System oder vor allem um Besserung der Verhältnisse? Bürgerrechtlichkeit gegen Fundiopposition - ein Widerspruch?

Die Verhältnisse zum Tanzen bringen? Oder sie Stück für Stück besser machen? Ist es klug, sich gegen das politische System in Stellung zu bringen - oder doch lieber die Verhältnisse im Kleinen, mit Lobbyarbeit, Demonstrationen und Aufklärung zu bessern? Lokal, national, global: Was bedeutet das eigentlich?

Mit Matthias Wolfschmidt (Foodwatch), Sven Giegold (Grüne, Attac), Ute Scheub und Klaus-Werner Lobo; Moderation: Reiner Metzger

Ort: Haus der Kulturen Berlin, Auditorium



Ö1: “Kapitalismus als Sieg der Vernunft oder Herrschaft der Wölfe?”

Ö1 “Von Tag zu Tag”, 19.11. 14:05

Zwei entgegengesetzte Sichtweisen: Im Buch “Uns gehört die Welt” klagt der Journalist und Autor Klaus Werner-Lobo mehrere große internationale Firmen an, Menschenrechte zu verletzen und Wohlstand zu zerstören.

Anders Manfred Drennig, jahrzehntelang in leitender Position im Bankwesen und in der Industrie tätig: In seinem Buch “Tauschen und Täuschen” beschreibt er den heutigen Kapitalismus als notwendige Folge der Entwicklung menschlicher Vernunft im Lauf der Geschichte.

Beide sind sich in einem Punkt einig: Das Wachstum der letzten Jahre war ungleich verteilt, der Abstand zwischen Armen und Reichen ist auch in den Unternehmen selbst größer geworden. Aber welche Konsequenzen sind daraus zu ziehen?

Darüber diskutieren Manfred Drennig und Klaus Werner-Lobo als Gäste von Johann Kneihs.