Beiträge zum Stichwort ‘ Daimler ’

Plakatwerbung gegen “Klimaschwein Mercedes”


Greenpeace-Aktivisten demonstrierten in Berlin gegen die klimaschädliche Modellpolitik von Mercedes-Benz. Zehn Greenpeace-Kletterer haben den neuen Mercedes-Benz Gelaendewagen GLK auf einem grossen Werbeplakat zu einem Klimaschwein umdekoriert. Auf dem 50 mal 17 Meter grossen Plakat ist das Auto jetzt mit rosa Ohren und Schnauze zu sehen.



Daimler kooperiert mit RWE

Der Elektro-Smart von Daimler läuft demnächst mit RWE-Strom - und wird dadurch zum Klimasünder, protestiert Greenpeace: Ab 2009 können Smart-Fahrer an über 500 Tankstellen in Berlin ihren Wagen mit RWE-Strom aufladen - und stoßen damit 90 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft. Mit Diesel läge der Ausstoß bei 88 Gramm.

“Auch dieser Wert ist für ein Fahrzeug, das nur zwei Personen und zwei Kisten Wasser transportieren kann, noch viel zu hoch. Andere Hersteller bieten mit nur unwesentlich höheren CO2-Werten bereits Fünfsitzer an”, erklärt Marc Specowius, Verkehrsexperte bei Greenpeace. RWE gehört mit seinem vor allem auf Kohle ausgerichteten Strommix zu den klimaschädigensten Anbietern in Deutschland. Im Jahr 2006 wurden pro Kilowattstunde 752 Gramm CO2 ausgestoßen. Um ein wirklich klimafreundliches Auto auf den Markt zu bringen, hätte Daimler auf Erneuerbare Energien setzen müssen, so die UmweltschützerInnen. Weiterlesen…



Greenpeace gegen Mercedes

UmweltschützerInnen von Greenpeace protestierten heute vor der Daimler-Niederlassung in Stuttgart gegen die klimaschädliche Politik des Konzerns. Das Gelände des Autohauses wurde mit schwarz-gelben Bändern abgesperrt. Auf Schildern war zu lesen: “Sperrbezirk: Achtung Klimaschweine”. Die AktivistInnen bauten vor dem Eingang einen Luxus-Geländewagen der Mercedes-M-Klasse mit rosa Farbe, künstlicher Schnauze, Ohren und Ringelschwanz zum Klimaschwein um. Auf einem Banner forderten sie: “Mercedes-Benz - Abspecken fürs Klima!” Weiterlesen…



BUND: Deutsche Autokonzerne verstoßen gegen EU-Recht

Wegen Verstoßes gegen die europäische Richtlinie zur Kennzeichnung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen von Pkw durch fünf deutsche Autofirmen hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) eine Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Die Richtlinie 1999/94/EG sehe vor, dass jede Autowerbung Kraftstoffverbrauch und CO2-Emissionswerte der beworbenen Personenkraftwagen angebe. Werbetafeln und -anzeigen von Mercedes, BMW, VW, Ford und Opel der letzten Wochen enthielten jedoch keinerlei Angaben über die CO2-Emissionen, so der BUND. (more…)



Keine LobbyistInnen in Ministerien!

Der Bundesrechnungshof bestätigt: In deutschen Bundesministerien arbeiten Lobbyisten, die ihre Gehälter von großen Wirtschaftsunternehmen wie BASF, Deutscher Bank und Daimler beziehen. Sie stricken Gesetze im Sinne ihrer Geldgeber statt im Interesse der BürgerInnen.

Die Bundesregierung drückt sich vor ernsthaften Konsequenzen. Alles deutet darauf hin, dass sie mit einer neuen Richtlinie die von den Konzernen entsendeten MitarbeiterInnen nur aus besonders brisanten Bereichen wie der Federführung von Gesetzesentwürfen ausschließen möchte. Doch auch dann könnten die LobbyistInnen interne Vorgänge beeinflussen – und sich wertvolle Insider-Informationen und nützliche Kontakte erschließen.

Jetzt soll der Bundestag handeln. Hier könnt ihr eine Online-Petition an eure Abgeordneten schicken.