Beiträge zum Stichwort ‘ China ’

EpochTimes: 周曉輝:西方跨國公司在中國人權扮演的角色

Die Falun Gong nahestehende chinesischsprachige Zeitung Epoch Times hat “Uns gehört die Welt!” rezensiert:

【大紀元9月2日訊】對於中共政府違背人權、侵害人權的行為,西方世界已然有了較為廣泛的瞭解;但是對於西方發達國家的跨國公司在其中所扮演的角色,卻鮮 為人知。2008年出版的奧地利自由記者Klaus Werner-Lobo撰寫的《世界是我們的:跨國公司的權力和卑鄙勾當》一書,將西方跨國公司在中國人權問題上的雙重標準,以詳實的數據和頗具說服力的 論證披露了出來。Weiterlesen (wer kann…)…

Englische Zusammenfassung des Artikels (danke Pamela Tsai!):

In Klaus Werner-Lobo’s new book “The World Belongs to Us”, western multinational companies are engaged in human rights violations in China. For example, Microsoft, Google, Yahoo are blocking words like “human rights” “freedom of speech” . According to UK Guardian report, a Chinese jouralist was sent to jail because Yahoo diclosed his personal IP info to Chinese communist government. Yahoo’s explanation is “we have to obey local laws”. Amnesty International said, these multinational companies are betraying western freedom value out of the concern to make money/profits. They cooperate with dictactorship.”  Chinese government achieved full cooperation with these multinational companies. Just like Chinese communist party president Hu Jintao said to Bill Gates during their meeting in 2006 “if you are friend of China, I am a friend of Microsoft”.

In order to pursue big profits, Multinational companies abuse Chinese worker’s rights (pay, work environment). According to the study done by Play Fair, workers in one Shenzhen factory, China work 13 hours, almost without time to rest. Their monthly salary is Chinese currency 778. This factory has big cutomers from Disney, Nike, Wal-Mart, Dell. The working environment is miserable - worker’s health and saftey is not protected. The air was full of poisnous things.

China is the heaven of multinational companies. Because independent union is forbidden in China. Workers can not demand rightes - they will be arrested by police. Chinese law even don’t have regulations about worker’s safety and working environment. Because of international pressure, Chinese government wants to improve work environment and allow union to exist, multnational companies protested it. Some multinational companies even want to withdraw - they want to keep the lowest wage and lost cost of doing business in China. WTO, IFM are all assisting these multinational companies to exploit people.

The book “The world belong to us” shows many multinational companies don’t care about human rights. They only care about profit/money. They became the assistants to the Chinese government dictatorship. This book made people think about the relationship between money and human rights.



Dagongmei: Buch über chinesische Arbeiterinnen

“Uns gehört die Welt!” berichtet im Firmenporträt des Computerkonzerns Apple auch über die Dagongmei, die “kleinen Schwestern” - junge Frauen, die in China für niedrigste Löhne Produkte für den Weltmarkt produzieren. Nun ist im Verlag Assoziation A ein Buch über sie erschienen: Wissenschaftlerinnen und Aktivistinnen aus Südchina haben in der Industriestadt Shenzhen Kontakt zu den Dagongmei aufgenommen, sie in ihren Wohnheimen besucht und ihren Widerstand gegen Überarbeitung, Niedriglöhne und Gesundheitszerstörung unterstützt. Aus einem Interviewprojekt ist Dagongmei. Arbeiterinnen aus Chinas Weltmarktfabriken erzählen entstanden.

Die Frauen erzählen von der Diskriminierung in der Familie auf dem Land, den Gefahren der Wanderung, den Bedingungen in den Wohnheimen und an den Fließbändern. Es wird deutlich, welch bittere Erfahrungen sie machen und wie sehr sie um ihren Raum und ihre Freiheit kämpfen müssen. Gegen arrangierte Ehen, despotische Vorgesetzte und ihren staatlichen Ausschluss aus der urbanen Gesellschaft finden sie trotz aller Probleme Wege des Widerstands. Sie erkämpfen sich ein neues Selbstbewusstsein als Dagongmei, organisieren Demonstrationen und entwickeln ihre Macht in Streikbewegungen gegen das internationale Kapital.



Nike hofft bei Jagd auf Web-Nutzer auf Chinas Hilfe

Ausgerechnet mithilfe der chinesischen Behörden wolle der Sportartikel-Hersteller Nike die Identität eines chinesischen Internet-Nutzers ausforschen, berichtet das Online-Magazin Winfuture. Dieser hatte behauptet, der Konzern habe einen Hürdenäufer gedrängt, nicht beim Finale der Olympischen Spiele anzutreten.

Das repressive Regime Chinas ist bekannt dafür, dass immer wieder kritische InternetuserInnen ausgeforscht und teilweise zu unmenschlichen Haftstrafen verurteilt werden.



DVD Release: “China Blue”

Pünktlich zu den olympischen Spielen in Beijing veröffentlichen dieGesellschafter.de und INKOTA die DVD China Blue.

Wer stellt unsere Kleidung her? Wer trägt die Kosten für Discountkleidung zum kleinen Preis? Wie sieht eine Kleidungsfabrik von innen aus? Der Dokumentarfilm China Blue beantwortet all diese Fragen auf atemberaubende Weise.

Er porträtiert einen entscheidenden Lebensabschnitt der 17-jährigen Jasmin. Als sich Jasmins Eltern entscheiden, ihre Schwester auf ein Gymnasium zu schicken ist klar, dass Jasmin, die Protagonistin, fortan arbeiten muss. Es ist der Familie nicht möglich, beiden Kindern eine vollständige Schulbildung zu ermöglichen. Aufgrund dessen muss Jasmin von nun an ihre Familie finanziell unterstützen, um ihrer Schwester die Zukunft zu ermöglichen, von der sie selbst nur träumen darf. Die Jugendliche verlässt ihre Heimat, um in einem anderen Teil Chinas Arbeit zu finden. Schließlich findet sie Arbeit bei Lifeng, einer Jeansfabrik. Jasmin ist noch naiv und aufgeregt, als sie bei Lifeng anfängt. Mit der Zeit verliert sie jedoch aufgrund der miserablen Arbeitsverhältnisse all ihre Illusionen. Der Regisseur und Kameramann Micha X. Peled stellt sich selbst den Anspruch, der Welt das zu zeigen, was ihr von den großen Kleidungs- und Markenunternehmen vorenthalten wird. Dies sind die Arbeitsbedingungen derer, die unsere Kleidung produzieren.

Die DVD ist bei INKOTA für 7 Euro zzgl. Versandkosten erhältlich. Bestellen per Mail an cccprojekt@inkota.de oder telefonisch: +49 (30) 4289111



China, Olympisches Kommittee und Google verletzen Pressefreiheit

China sperre mit Zustimmung des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC) kritische Internet-Seiten, berichtet das Magazin Glocalist. Betroffen seien vorwiegend Websites von Menschenrechtsorganisationen, ausländischen Medien wie der BBC sowie von exiltibetischen Organisationen.

Auch das Internet-Unternehmen Google kooperiere mit dem Pekinger Regime. Angestrebt wird die Genehmigung für eine chinesische Website. Dafür stellt die Regierung Bedingungen - und Google erfüllt sie. Von der kommunistischen Führung als anstößig empfundene Adressen wurden einfach aus der Datenbank  gestrichen

Reporter ohne Grenzen ruft deshalb für den 8. August zum weltweiten Online-Protest auf.



Digitale Flamme gegen unsportliche Ausbeutung

via Glocalist:

Berlin (19.6.08): Die Aktion „Catch the Flame“ vom Bündnis Play Fair 2008 übergab dem IOC 12.000 digitale Unterschriften - ein Zeichen gegen die Rechtlosigkeit von ArbeiterInnen bei der Herstellung von Produkten für die Olympischen Spiele.

Mit der Übergabe der 12.000 digitalen Unterschriften fand die Aktion „Catch the Flame“ ihren Abschluss. „Catch the Flame“ wurde vom Bündnis PLAY FAIR 2008 initiiert und setzte durch einen digitalen „Fackellauf“ ein Zeichen gegen die andauernde Rechtlosigkeit der ArbeiterInnen bei der Herstellung von Produkten für die Olympischen Spiele und gegen den Unwillen des IOC, Verantwortung für die Situation der ArbeiterInnen zu übernehmen. (weiterlesen…)



EU-Parlament kritisiert europäische Menschenrechtspolitik

via netzpolitik.org: Das Europäischen Parlament hat am 8. Mai 2008 einen Entschließungs-Antrag zu dem Jahresbericht 2007 zur Menschenrechtslage in der Welt und zur Menschenrechtspolitik der Europäischen Union verabschiedet.

Das Parlament fordert dort z.B “die Kommission nachdrücklich auf, (…) dafür zu sorgen, dass die wirtschaftlichen Tätigkeiten privater EU-Unternehmen in Drittländern internationalen Menschenrechtsstandards entsprechen, insbesondere hinsichtlich der Ausbeutung natürlicher Ressourcen und der internationalen Verpflichtung, von den betroffenen örtlichen Gemeinschaften und der betroffenen indigenen Bevölkerung vorab eine Zustimmung in voller Sachkenntnis einzuholen. (weiterlesen…)



Olympiareife CSR

Die Olympischen Spiele in China bringen wenigstens ein bisschen mediale Aufmerksamkeit für ein paar Menschenrechts-Facts, die sonst gerne ignoriert werden, weil man mit der kommukapitalistischen Diktatur so gut Geschäfte machen kann.

Human Rights Watch hat einen Bericht über die 12 Hauptsponsoren der Spiele veröffentlicht. Darunter Coca-Cola, Johnson & Johnson, Kodak, Lenovo, McDonald’s, Panasonic, Samsung und Visa. Kernaussage: Deren Bekenntnisse zur Sozialen Unternehmensverantwortung (CSR) seien nichts als heiße Luft: (weiterlesen…)