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Clean Clothes: Flashmob bei Adidas und Puma in Berlin

Am Wochenende organisierten 40 AktivistInnen aus Polen, Österreich und Deutschland einen Flashmob bei adidas und puma in Berlin. Denn trotz immenser Gewinne nach Olympia und der Fußball EM hat sich beispielsweise bei den Löhnen der Arbeiterinnen und Arbeiter nichts getan.



ORF Club 2: “Bildung, Bildung, Bildung, Bildung…”

Von der Finanzkrise zur Weltkrise? Hier ein paar Ausschnitte aus dem Club 2 zum Thema:

Hier die komplette Sendung in zehn Teilen: 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10



Attac-Kinospot zur Banken- und Finanzkrise



Kurzvideo der Berliner Buchpräsentation



Let’s make money

Ok, es hätte nicht unbedingt gleich einer globale Finanzkrise bedurft. Aber wenn sich dafür jetzt möglichst viele Leute den neuen Film von Erwin Wagenhofer ansehen: bitte schön, dann war’s ja für was gut. Denn “Let’s make money” ist absolut sehenswert: Informativ (Recherche: Corinna Milborn), großes Kino (Regieassistenz: Lisa Ganser) und aufrüttelnd.

Leitmotiv des Films ist die Aufforderung der Banken “Lassen Sie ihr Geld für sich arbeiten”, deren Absurdität und zerstörerische Folgen ich auch bei meinen Präsentationen gerne veranschauliche. Und er zeigt - wie schon “We feed the world” - unkommentiert die Perversion eines Systems, dass wenige reich, viele arm und niemanden glücklich macht.



Video zum Buch

Markus Wailand und Alexandra Schneider von pooldoks haben ein kurzes Video zu “Uns gehört die Welt!” gedreht, das ab sofort auf youtube zur Verfügung steht. Bitte weiterverbreiten!



Computer und Handys vergiften die Armen

via Greenpeace:

Kinder hocken vor offenem Feuer, umgeben von Müll und nehmen Computer, Handys und anderen aus Europa stammenden Elektroschrott auseinander. Oft schützen weder Handschuhe noch Atemmasken vor den Giften im Qualm, im Material und in der Erde. Greenpeace war vor Ort und hat zwei frei zugängliche Schrottplätze untersucht - einen in Ghanas Hauptstadt Accra und einen in Korforidua.

Fotos und Filmmaterial dokumentieren die unhaltbaren Zustände auf den Elektroschrottplätzen. Das von einem Wissenschaftler begleitete Greenpeace-Team hat auch Erd- sowie Sedimentproben genommen, auf Gifte untersucht und die Ergebnisse in einer Studie veröffentlicht.

Es ist vieles dabei: unter anderem Blei - der Gehalt ist zum Teil 100 mal höher als in nicht kontaminierter Erde -, Kadmium oder Phtalate. Alle bekannt für ihre gefährlichen Auswirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit. Ähnliche Giftmischungen hat Greenpeace bereits auf Plätzen in China und Indien nachgewiesen.

“Viele der gefundenen Chemikalien sind hochgiftig. Einige können die Entwicklung des Fortpflanzungssystems bei Kindern beeinflussen, während andere die Entwicklung des Gehirns oder des Nervensystems beeinträchtigen können”, erklärt Dr. Kevin Brigden von Greenpeace International.

Wie kommt der Schrott nach Ghana?

Ausgegeben als Secondhand-Ware werden zum Beispiel Tausende Tonnen Elektroschrott aus Europa in Länder wie Ghana verfrachtet. Skrupellos umgehen Händler so die EU-Gesetzgebung, die zwar den Export von gefährlichem Elektroschrott verbietet - nicht aber die Ausfuhr von wieder verwertbarer Secondhand-Ware. Die meisten Geräte, die Markennamen wie Philips, Sony, Microsoft, Nokia, Dell, Canon oder Siemens tragen, sind allerdings kaputt.

“Der Großteil der Computer, die alten, überholten, Secondhand-Computer sind defekt. Warum gibt man uns Computer, die nicht funktionieren? Das ist Müllentsorgung und nichts anderes”, sagt Mike Anane, Umweltkampaigner in Ghana.

Die Computer, Fernseher und Handys werden von Arbeitern - oftmals Kindern - auf den Mülldeponien auseinandergenommen. Sie sind auf der Suche nach Wertstoffen wie Aluminium und Kupfer - fünf Kilogramm können sie für circa zwei US-Dollar verkaufen.

“Solange Elektro-Firmen giftige Substanzen nicht aus der Produktion verbannen und nicht bereit sind, Verantwortung von der Produktion bis zum Recycling zu übernehmen, wird es diese Giftdeponien weiterhin geben”, sagt Martin Hojsik, Chemieexperte von Greenpeace-International. Greenpeace fordert seit Jahren, dass die Elektrobranche Altgeräte kostenlos zurücknimmt und Recyclingprogramme entwickelt, damit unsere ausgedienten Geräte nicht die Armen dieser Welt vergiften.

Was können Verbaucher tun?

Fordern Sie Elektrogeräte-Hersteller auf, Verantwortung für ihre Geräte zu übernehmen - von der Produktion bis zum Recycling, das heißt:

  • Die Geräte müssen länger halten, leichter zu reparieren und nachzurüsten sein.
  • Giftige Chemikalien müssen für die Produktion ausgeschlossen werden.
  • Altgeräte müssen kostenlos zurückgenommen sowie funktionierende Recyclingsysteme eingerichtet werden.

Und Sie können an der Mitmachaktion von Greenpeace-International teilnehmen und Elektrofirmen auffordern, grüne Geräte zu produzieren.



Schlegl in Aktion: ProAtom

Gegen die Klimakatastrophe kann bekanntlich nur die Nutzung von Atomkraft helfen. Doch wie ernst ist es Ihnen wirklich mit dem Klimaschutz? Sind Sie bereit, für Ihren Atomstrom die Verantwortung zu übernehmen?

Tobias Schlegl von extra3 hat in Pinneberg den Willen der BürgerInnen zum Klimaschutz getestet.



Guerrilla Gardening


Das Schweizer Fernsehen brachte diese Sendung über “Guerrilla Gardening”, eine schöne und kreative Form der Aneignung öffentlichen Raums. Empfehlenswert ist auch die Homepage eine-andere-welt-ist-pflanzbar.de mit Infos und Dokus über Gemeinschaftsgärten (via Kreativer Straßenprotest).



Gut? Böse! Dove-Adbusting

Dove, eine Marke des Unilever-Konzerns, setzt sich für gute Ziele ein. Oder?

Auf der Seite von Greenpeace erfahrt ihr die Hintergründe über Dove und Palmöl.