ORF Club 2: “Von der Finanzkrise zur Weltkrise?”

19. November 2008 23:00bis20. November 2008 00:30

ORF Club 2: Von der Finanzkrise zur Weltkrise?

Welche Folgen kann eine anhaltende, weltweite Wirtschaftskrise für die soziale und politische Stabilität in den Wohlstandsländern haben? Was würde das für arme Staaten und Schwellen-Länder bedeuten? Welche Spannungen können sich geopolitisch und international daraus ergeben? Und was können und sollten die Regierungen und Staaten tun, um die drohende Krise wenigstens einzudämmen? Darüber diskutieren bei Renata Schmidtkunz:

Jean Ziegler, Globalisierungskritiker
Albrecht Müller, Soziologe
Margit Appel, Katholische Sozialakademie Österreichs
Peter Altmiks, Ökonom vom Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung
Erhard Fürst, Industriellenvereingung
Klaus Werner-Lobo, Buchautor

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Ein Kommentar
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  1. Lieber Hr. Klaus Werner-Lobor!

    Kompliment zum Club2! Endlich fanden einige mutige Leute klare Worte zu dieser schrecklichen, legalisierten Kriminalität, die bestens gestyled in Anzug und Krawatte Millionen Menschen schädigt oder ermordet!
    Die Welt ist in einer Manie mit 140 km/h an ihrem Egoismus kolabiert. Irgendwer muss sie wieder aus der Klappse holen und behandeln!

    Leider hat Fr. Schmidtkunz die ungute Eigenart Sprecher immer dann zu unterbrechen, wenn es gerade besonders interessant und wichtig wird.
    Nicht untypisch für den ORF, der das kranke System schon immer durch unkritische Haltungen, Verschweigen und Ignoranz gefördert hat. In den letzten Jahren konnte man aber praktisch nur mehr von gezielter Desinformation und Verdummung sprechen.

    Man muss aber auch für jede kritische Meldung dankbar sein, die dieses Medium noch zulässt.
    Zu viel zu später Stunde, denn solche Diskussionsrunden mit Experten aus alles Gebieten sollten eigentlich täglich ins Hauptabendprogramm. Als Kontrollorgan und um öffentlich Lösungen auszuarbeiten, nachdem die Politik so lange Zeit nur gegen die Bürger gearbeitet und völlig versagt hat.
    Öffentlichkeit ist jetzt das Wichtigste! Nicht zuletzt wegen dem grassierenden, faschistoiden Überwachungswahn zur Einschüchterung und Entdemokratisierung, der diesen korrupten, neoliberalen Verbrechen vermutlich nur dienen sollte.

    Ich wünschte mir es gäbe mehr Menschen wie Sie, die Zivilcourage und Solidarität zeigen und dem Irrsinn, der sich hier politisch abspielt, die Stirn zeigen. Ich hoffe wirklich, Sie und andere ehrbare Geister können viele jungen Leute mobilisieren und zusammenbringen. Auch all jene sich angesichts der Scheußlichkeiten des neoliberalen Systems und Drucks immer mehr hinter den Computer zurückgezogen und vereinzelt haben. Die Jungen haben am meisten unter den Folgen dieser Raubzüge zu leiden und können am wenigsten Einfluss nehmen.

    In Memoriam noch ein Schüssel-Zitat aus einem vielsagenden Standard-Interview kurz vor der Wahl:

    STANDARD: Grasser soll für fünf Monate Arbeit eine Million Euro bekommen. Wird die Welt ungerechter?

    SCHÜSSEL: Vieles war und ist ungleich verteilt: Begabungen, Schönheit, Intelligenz, Einkommen, Gesundheit, Karrierechancen. Gute Politik muss daher zwei Dinge tun: die Starken fördern, aber auch umverteilen, damit die Schwächeren nicht zu kurz kommen.
    http://derstandard.at/?url=/?id=1216918365680

    Tja! Ich hoffe solche schädlichen Ideologen erfahren endlich die Ächtung, die sie sich redlich verdient haben.

    Auf eine bessere Welt!

    Ihnen alles Liebe und Gute, viel Energie und danke!!!

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