China, Olympisches Kommittee und Google verletzen Pressefreiheit

30. Juli 2008 | Von Klaus Werner-Lobo | Kategorie: Hintergründe, Marken

China sperre mit Zustimmung des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC) kritische Internet-Seiten, berichtet das Magazin Glocalist. Betroffen seien vorwiegend Websites von Menschenrechtsorganisationen, ausländischen Medien wie der BBC sowie von exiltibetischen Organisationen.

Auch das Internet-Unternehmen Google kooperiere mit dem Pekinger Regime. Angestrebt wird die Genehmigung für eine chinesische Website. Dafür stellt die Regierung Bedingungen - und Google erfüllt sie. Von der kommunistischen Führung als anstößig empfundene Adressen wurden einfach aus der Datenbank  gestrichen

Reporter ohne Grenzen ruft deshalb für den 8. August zum weltweiten Online-Protest auf.

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