Deutsche Bank: Geschäfte mit Diktatoren und Umweltsündern

31. Mai 2008 | Von Klaus Werner-Lobo | Kategorie: Hintergründe, Marken

Die Deutsche Bank ist in Bürgerkriege, Menschenrechtsverletzungen und Umweltzerstörungen verstrickt. Dies belegt die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation urgewald in einem Dossier, das sie anlässlich der Hauptversammlung der Deutschen Bank am 29. Mai veröffentlicht hat:

“Die Deutsche Bank unterzeichnet gerne und häufig ökologische und soziale Nachhaltigkeitserklärungen. Unsere Recherchen zeigen jedoch, dass dies reine Imagepolitur ist, denn bei der Wahl ihrer Geschäftspartner kennt sie keine Skrupel und stellt auch den schwärzesten Schafen Finanzierungen bereit”, erklärt Dr. Barbara Happe, verantwortlich für die Studie. Das Dossier Deutsche Bank: ein fragwürdiges Markenzeichen stellt acht besonders umstrittene Finanzdienstleistungen der Deutschen Bank aus den letzten Jahren vor. Der deutsche Bankenprimus gibt Kredite an Firmen, die Bürgerkriege anheizen wie das Goldunternehmen AngloGold Ashanti in der DR Kongo oder das Ölkonglomerat CNPC/PetroChina im Sudan und stellt sich als Hausbank für die korrupte Regierung Turkmenistans zur Verfügung. Sie ist Partner für Umweltsünder und Wasservergifter in Indien und Indonesien. Außerdem hat sie das ganze Programm der Nuklear-Branche im Angebot, vom Uranbergbau über einen Nuklear-Power-Index bis hin zu Geschäften mit Firmen, die Uran-Waffen produzieren.

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