Microsoft will SchülerInnen “geistiges Eigentum” beibringen
28. April 2008 | Von Klaus Werner-Lobo | Kategorie: MarkenNachdem Microsoft in der EU einige Rücklagen einstecken musste, will der Konzern jungen Deutschen nun mithilfe von Unterrichtsmaterialien sein Weltbild erklären, wie das iRights-Blog berichtet: Microsoft will Schülern “geistiges Eigentum” beibringen (und braucht selbst Nachhilfe).
In einem Kreuzworträtsel werden da etwa folgende Fragen gestellt:
* “Wie nennt man das Echtheitszertifikat, das zu jedem Originalprodukt von Microsoft gehört? (Abkürzung)”
* “Darf ich die Kopie meines originalen Microsoft-Excel-Programms an einen Freund verschenken?”
* “Der Gründer der Firma Microsoft.”
Und was sagt Justizministerin Brigitte Zypries dazu?
„Deutschland ist ein Land ohne Bodenschätze (…) Ich unterstütze daher alle Anstrengungen, schon in den Schulen für mehr Verständnis und Respekt für das geistige Eigentum zu werben.“ (Die Langfassung gibt es hier.)





Microsoft sollte sich zuerst mal mit dem Vertragsrecht auseinandersetzen, dann wäre die Firma nicht mehr der Meinung, man könnte einen “EULA” nachträglich per Klick abschließen…